Die Hamburger Frauenbewegung während des Ersten Weltkriegs

Kirsten Heinsohn

Mit dem Übergang ins 20. Jahrhundert war die Hamburger Bewegung mehr denn je ein Teil der gesamten deutschen Frauenbewegung geworden – und doch blieben hamburgische Besonderheiten erhalten. Dies zeigte sich nicht zuletzt bei Beginn des Weltkrieges im August 1914.

Während in fast allen größeren Städten des Deutschen Reiches die aktiven Frauen der Bewegung eigenständige Organisationen des „Nationalen Frauendienstes“ zur Unterstützung aller Aufgaben der Kriegsfürsorge bildeten und diese von Staat und Kommunen als gleichberechtigte Partnerinnen anerkannt wurden, konnten die Hamburgerinnen eine solche Position nicht erreichen.

In Hamburg: Kriegshilfe ohne die Frauen

In Hamburg wurde am 2. August 1918 die „Hamburgische Kriegshilfe“ (HK) gegründet – allerdings ohne, dass eine Einladung an die Frauenvereine erging. Als Folge dieser Politik konnten die Frauen nur noch als „Frauenausschuss der Hamburgischen Kriegshilfe“, also als Unterabteilung, ihre Dienste eingliedern. Sie hofften, dass ihnen dennoch -wie auch in anderen Städten – ein gleichberechtigter Platz in der neuen Organisation eingeräumt werden würde. Doch wurde diese Hoffnung enttäuscht: Die Leitung der Hamburgischen Kriegshilfe stellte es den jeweiligen Leitern frei, ob sie Frauen als gleichberechtigte Partnerinnen heranziehen wollten oder nicht. Damit waren die Frauenvereine wieder einmal auf den guten Willen einzelner Männer angewiesen.

Frauen packen „Liebesgaben“ für die Soldaten im Feld – Ehrenamt trotz der Diskrimnierung

Die Berichterstatterinnen des Frauenausschusses schrieben daher 1915 sehr ernüchtert: „Leider hat sich die Hoffnung auf Heranziehung der Frauenorganisation als solcher zur ehrenamtlichen Tätigkeit durch die HK nur in geringem Umfang erfüllt […] Die Kriegshilfebezirke unterstehen nur männlicher Leitung. Dies erscheint vom Frauenstandpunkt aus als erheblicher Nachteil. […] Da die Erfahrung es bestätigt hat, daß für die soziale Hilfeleistung das Geschlecht des Helfenden von großer Bedeutung ist, so wurde es von den Frauen als Hemmung empfunden, daß die Ergänzung zwischen männlichem und weiblichem Denken und Tun nicht durch die Organisationsform von vornherein gegeben war.“[1]

Bürgerliche Frauen halfen während voriger Kriege

Die Beteiligung bürgerlicher Frauen an zivilen Unterstützungsleistungen während kriegerischer Auseinandersetzungen hatte in Hamburg eine gewisse Tradition. Schon in den napoleonischen Kriegen hatte sich der erste Frauenverein zur Unterstützung hilfsbedürftiger Soldatenfamilien gegründet, der „Hamburger Frauen-Verein von 1813“.

Im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 regten Emilie Wüstenfeld und andere die Einrichtung eines „Frauenvereins für Schleswig-Holstein“ an, der sich in Form eines Komitees zur Sammlung von Spendengeldern konstituierte.

Dieser Frauenverein war offenbar ein kurzlebiger Vorläufer für den zwischen 1866 und 1870/71 gegründeten „Vaterländischen Frauenhülfsverein zu Hamburg“ (VFV). Erst der VFV entwickelte sich zu einem sozialen Frauenverein, der die Zeit des Krieges überdauerte. Die Sammlung von Spenden, die Unterhaltung von Krankenhäusern und die Schulung von freiwilligen Krankenhelferinnen dienten in Friedenszeiten der Unterstützung staatlicher Krankenpflege, während alle diese Einrichtungen im Falle eines Krieges auch für die Versorgung von Truppen eingesetzt werden konnten.

1914: stärkeres Selbstbewusstsein

Nicht mehr gewollt: Das Leben als brave Kriegerfrau, die unter ihrem Mann steht.

Demgegenüber entstand der Frauenausschuss 1914 aus einem stärkeren Selbstbewusstsein der beteiligten Frauen, dass die vielfältigen Aufgaben der Kriegswohlfahrt nicht mit finanziellen Mitteln allein zu bewältigen sein würden und dass sie für ihren Einsatz auch Rechte erhalten wollten. Der Frauenausschuss arbeitete parallel, aber in direkter Verbindung zur Hamburgischen Kriegshilfe. Die beteiligten Frauenvereine, die in Hamburg ausschließlich aus dem bürgerlichen Vereinsspektrum der Frauenbewegung kamen, wählten einen Vorstand mit elf Vertreterinnen. Den Vorsitz übernahm Helene Bonfort. Sozialdemokratische Frauenvereine waren hier nicht vertreten

Ebenso wie die Hamburgische Kriegshilfe finanzierte der Frauenausschuss seine Tätigkeiten durch freiwillige Beiträge der angeschlossenen Vereine und einzelner Personen. Die Geschäftsstelle des Frauenausschusses wurde in den Räumen des „Frauenklub Hamburg“ errichtet. Um die Verbindung zur Hamburgischen Kriegshilfe kontinuierlich zu erhalten, delegierte der Frauenausschuss an jeden Bezirk zwei „Vertrauensfrauen“. Diese Frauen warben vorrangig ehrenamtlich tätige Frauen für die soziale Arbeit an und informierten den Frauenausschuss über die Situation in den Bezirken. Die eigene Tätigkeit des Frauenausschusses bestand vor allem aus konkreten sozialen Hilfeleistungen – nur in wenigen Ausnahmefällen gewährten die Frauenvereine auch Geldbeträge.

Das Ende der Zusammenarbeit mit der Kriegshilfe

Aus all dem wird deutlich, dass sich die Frauenvereine in Hamburg zwar bemühten, ihren Platz in der Kriegshilfe zu behaupten. Das Entgegenkommen der staatlich Verantwortlichen war aber denkbar gering. Ende 1915 beschlossen die Vereine deshalb, den Frauenausschuss wieder aufzulösen, denn ihre Tätigkeit wurde stets nur als Ergänzung, nie als gleichberechtigte Beteiligung verstanden. Auch unter den Bedingungen des Krieges zeigten sich die männlichen Verantwortlichen in Senat, Bürgerschaft und den bürgerlichen Hilfseinrichtungen immer noch nicht bereit, die rechtliche Diskriminierung der Frauen aufzuheben – ebenso wenig wie sie sich geneigt zeigten, die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften an der Verwaltung bzw. Regierung der Stadt zu beteiligen. Die Frauenvereine zogen daraus konsequent den Schluss, eine unabhängige Vereinigung sei sinnvoller als die Unterordnung innerhalb der HK.

Frauen für den Pazifismus?

Während sich die mInnerhalb der Frauenbewegung gab es aber dennoch weiter Differenzen.  Der Verein für Frauenstimmrecht, der sich als Nachfolgegruppe des 1909 aufgelösten Vereins „Frauenwohl“ einordnete, wurde zwar Mitglied im Frauenausschuss der Hamburgischen Kriegshilfe, äußerte sich aber seit 1915 stets kritisch zum Krieg. Der Verein unterstützte grundsätzlich nur Zivilpersonen, die von den Kriegsereignissen betroffen waren, z.B. sammelte er Spenden für inhaftierte deutsche Frauen und Kinder in Südfrankreich. Direkte Unterstützung von Truppenteilen oder ähnliches wurde dagegen abgelehnt. Die Vereinsmitglieder blieben also der Tradition der Radikalen treu und insofern ist zu vermuten, dass sie auch die Initiativen der ehemaligen Hamburgerin Lida Gustava Heymann unterstützten. Diese lebte inzwischen mit Anita Augspurg in München und beide waren aktive Vertreterinnen des Pazifismus. 1915 gehörten sie zu den Teilnehmerinnen des ersten Internationalen Frauen-Friedenskongresses in Den Haag. Die Kongressteilnehmerinnen gründeten ein Komitee sowie mehrere nationale „Frauenausschüsse für dauernden Frieden“, die die pazifistische Frauenarbeit international und national voranbringen sollten. Den Ausschuss für Deutschland begründeten u.a. Heymann und Augspurg. 1919 ging aus diesen Ausschüssen die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit hervor.

Spaltung der Sozialdemokratinnen

Auch die Sozialdemokratie spaltete sich an der Frage, wie der Krieg einzuschätzen sei. War die große Mehrheit der SPD zunächst noch bereit, die deutsche Regierung im Krieg bedingungslos zu unterstützen, so mehrten sich doch ab 1915 die Stimmen, die den Krieg und vor allem die Politik der Parteiführung kritisierten. Der „Burgfrieden“ und die Unterstützung der SPD für die Kriegskredite gerieten innerparteilich immer stärker unter Beschuss. 1917 gründete eine Reihe von Dissidenten dann die Unabhängige SPD, die sich als revolutionäre und pazifistische Alternative zur SPD verstand. Unter den Gründungsmitgliedern der USPD waren auch aktive Frauenpolitikerinnen, wie Clara Zetkin und Luise Zietz.

Der Stadtbund der Frauenvereine

Für die bürgerliche Frauenbewegung in Hamburg waren die diskriminierenden Erfahrungen in der Kriegsarbeit sowie der Gedanke, die im Krieg hergestellte Einheit unter den Frauen solle auch in Friedenszeiten gewahrt bleiben, Motivation für einen weiteren Zusammenschluss. Als Nachfolgeorganisation für den Frauenausschuss der HK wurde am 25. November 1915 der „Stadtbund Hamburgischer Frauenvereine“ (im Folgenden: Stadtbund) unter dem Vorsitz von Emma Ender (1875-1954) gegründet.

Der neue Stadtbund wollte die Zusammenarbeit der Frauenvereine untereinander und ihre Verbindung mit dem 1894 gegründeten Bund Deutscher Frauenvereine (BDF) fördern. Der Stadtbund wollte die Frauenvereine zur Zusammenarbeit bringen. Bei der ersten Mitgliederversammlung des Stadtbundes schlossen sich 44 Vereine mit rund 15000 Mitgliedern der neuen Organisation sofort an, 1917 waren es dann 50 Vereine mit 17100 Mitgliedern. Ein Teil der Vorstandsmitglieder, so Emma Ender, Emmy Beckmann oder Ida Dehmel (1870-1942), gehörten der dritten Generation von aktiven Frauenrechtlerinnen an, die nun begannen, die „alte“ zweite Generation um Marie Kortmann, Julie Eichholz und Helene Bonfort mittelfristig in der Leitung der wichtigsten hamburgischen Frauenvereine abzulösen. Die Gründung des Stadtbundes markierte daher auch einen erneuten Generationenwechsel in den Frauenvereinen, der vergleichbar ist mit dem Wechsel in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts.

Pflichtbewusstsein und Sehnsucht nach Rechten

Die personellen Veränderungen verbanden sich jedoch nicht mit einer Erneuerung der frauenpolitischen Inhalte – dazu waren noch zu viele Forderungen der Frauenvereine unerfüllt geblieben und die Frauen fühlten sich auch weiterhin verpflichtet, für die Unterstützung der Kriegsfürsorge zu werben. So organisierte der Stadtbund bis 1917 zwei öffentliche „vaterländische“ Veranstaltungen, die ganz im Sinne der Kriegshilfe die Spendenbereitschaft aufrechterhalten sollten sowie zum Durchhalten und zur Sparsamkeit aufforderten.

Verfassungsreform ohne die Frauen?

In allen öffentlichen Stellungnahmen verknüpfte aber der Stadtbund die Frage der Pflichten mit der Gewährung von Rechten – und forderte daher seit 1917 auch konsequent die Zulassung von Frauen zum Bürgerrecht.

Die brisanten politischen Zeiten im Reich und an der Front bewirkten nun neue politische Optionen: In seiner Osterbotschaft 1917 hatte der Kaiser die Reform des Dreiklassenwahlrechtes in Preußen angekündigt und auch der Hamburger Senat sah sich angesichts des anhaltenden Krieges, der verschlechterten Versorgungslage und der erstarkenden Opposition veranlasst, im April 1917 einen Antrag in die Bürgerschaft einzubringen, in dem eine Änderung des Wahlgesetzes in Aussicht gestellt wurde. Die Sozialdemokraten und die Liberalen forderten daraufhin eine völlige Neugestaltung der hamburgischen Verfassung. Nun sahen auch die bürgerlichen Frauenvereine den Zeitpunkt gekommen, für eine Veränderung des hamburgischen Bürgerrechts nachhaltig zu petitionieren.

In allen Fragen der rechtlichen Gleichstellung hatte sich das Bürgerrecht der Stadt Hamburg als der eigentliche Hemmschuh für die Frauenvereine erwiesen: Es schloss das weibliche Geschlecht vom Erwerb des Bürgerrechts aus. Als erster Frauenverein richtete der Verein Frauenstimmrecht ein Gesuch an den von der Bürgerschaft eingesetzten Verfassungsausschuss, in dem um die Zulassung der Frauen zum Bürgerrecht gebeten wurde. Auch der radikale Verein, der nicht Mitglied im Stadtbund war, bezog sich in seiner Begründung auf die Kriegsfürsorgearbeit der Frauen – genauso wie der eher konservative Bund Hamburger Hausfrauen (BHH). Der Stadtbund wollte Ende April dazu eine öffentliche Veranstaltung durchführen, doch wurde dies von der Politischen Polizei verboten.

1200 Frauen fordern das Bürgerrecht

Daraufhin beriefen der Stadtbund und der Hausfrauenbund für den 14. Mai 1917 eine gemeinsame Mitgliederversammlung ein, in der als Hauptrednerin die bekannte deutsche Frauenrechtlerin Helene Lange (1848-1930) zum Thema „Warum fordern wir Frauen das Bürgerrecht?“ eingeladen war. Nach den Angaben des Stadtbundes beteiligten sich 1200 Personen an dieser Versammlung, die Politische Polizei wollte dagegen nur 600 gezählt haben. Die Versammlung verabschiedete bei einer Gegenstimme eine Resolution, in der das Bürgerrecht für Frauen gefordert wurde.

Doch wurde ihre Hoffnung auf eine „Geburtsstunde einer Erneuerung der Frauenstellung im Hamburgischen Staat“ nicht erfüllt. Senat und Bürgerschaft verschoben eine weitergehende Änderung des Wahlrechtes und des Bürgerrechtes auf unbestimmte Zeit.

Sozialdemokratinnen und bürgerliche Frauen handeln gemeinsam – ohne Erfolg

Der Stadtbund führte deshalb genau ein Jahr später wieder eine Veranstaltung durch, auf der diesmal die zweite Galionsfigur der Frauenbewegung, Gertrud Bäumer (1873-1954), das Hauptreferat übernahm. Neu war nun aber, dass sich die bürgerlichen Frauen zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit den Sozialdemokratinnen durchringen konnten, die im April 1918 im Gewerkschaftshaus stattfand. Auch hier wurde die Zulassung der Frauen zum Bürgerrecht in einer Resolution eingefordert. Im Oktober 1918 überreichten schließlich die Vertreterinnen des Stadtbundes, der Hausfrauen und des „Hamburger Landesverein für Frauenstimmrecht“ dem Bürgermeister eine Petition zum Bürgerrecht.

Keine der vom Stadtbund vorgeschlagenen Verfassungsänderungen wurde allerdings umgesetzt.

Revolution führt zur Gleichstellung

Als der Senat im November 1918 endlich eine Vorlage zur Änderung des Bürgerrechtes in die Bürgerschaft einbrachte, war die politische Verfassung des Kaiserreichs schon nicht mehr stabil. Nur wenig später übernahm der „Arbeiter- und Soldatenrat“ die politische Führung der Stadt, und schon am 18. November wurde das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlrecht für beide Geschlechter eingeführt. Damit war das alte Wahlrecht ebenso abgeschafft wie das Bürgerrecht. In der neuen Verfassung wurden Frauen und Männer grundsätzlich gleichgestellt.

Am 16. März 1919 fand die erste demokratische Wahl zur Bürgerschaft in Hamburg statt, der am 24. März die konstituierende Sitzung folgte.

Helene Lange

Helene Lange, geboren 1848 und inzwischen in Hamburg lebend, konnte als Alterspräsidentin die Sitzung eröffnen und ihre neuen Kolleginnen im Parlament begrüßen. Sie sprach dabei auch die lange Wartezeit der Frauen auf gleichberechtigte Teilhabe an: „Wir Frauen – ich begrüße die Kolleginnen, die mit mir hier zum ersten Male an der Entscheidung über ihre Heimat teilnehmen sollen – wir Frauen bringen […] Glauben und […] Optimismus mit. Sonst wären wir nicht hier. Wer ein Leben lang für Ziele gekämpft hat, die bis zu allerletzt in unerreichbarer Zukunft zu liegen schienen, der bringt aus diesen Kämpfen viel Zuversicht mit zu dem, was man noch nicht sieht.“[2]

Kampf um das Stimmrecht schafft gemeinsame Basis

In der Rückschau wird deutlich, wie lang und beschwerlich der Weg zur staatsbürgerlichen Gleichstellung von Frauen und Männern war. Das Hamburger Beispiel zeigt zudem die großen Trennlinien innerhalb der bürgerlichen Frauenbewegung einerseits und zwischen dieser und der sozialdemokratischen Frauenarbeit andererseits – obwohl sich alle Frauengruppen seit dem neuen Vereinsrecht 1908 für die Zulassung von Frauen zu Ämtern und Rechten einsetzten. Im Krieg wurden einige der Differenzen überbrückt, sodass es 1917 und 1918 endlich auch zu gemeinsamen politischen Kundgebungen von SPD-Frauen und bürgerlichen Frauen für das politische Stimmrecht kam. Auf dieser Erfahrung baute die Frauenbewegung nach dem Krieg auf.

  • Dieser Text ist ein Auszug aus: Rita Bake und Kirsten Heinsohn:  „Man meint aber unter Menschenrechten nichts anderes als Männerrechte“, Hamburg  2012, Ganztext  hier.
  • Weitere Informationen: Frauenbiografiendatenbank Hamburg

Grundlegende Literatur:

Barbara Dünkel: Die bürgerliche Frauenbewegung im Ersten Weltkrieg. Nationalistische und pazifistische Tendenzen bürgerlicher Frauenvereine am Beispiel Hamburgs, Magisterarbeit Hamburg 1993.

Barbara Greven-Aschoff: Die bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland 1894–1933, Göttingen 1981

Karen Hagemann: Frauenalltag und Männerpolitik. Alltagsleben und gesellschaftliches Handeln von Arbeiterfrauen in der Weimarer Republik, Bonn 1990

Karen Hagemann./Jan Kolossa: Gleiche Rechte – Gleiche Pflichten? Ein Bilder-Lese-Buch zu Frauenalltag und Frauen- bewegung in Hamburg, Hamburg 1990

Kirsten Heinsohn: Politik und Geschlecht. Zur Politischen Kultur bürgerlicher Frauenvereine in Hamburg 1871– 1918, Hamburg 1997.

Sabine Hering, Cornelia Wenzel: Frauen riefen, aber man hörte sie nicht. Die Rolle der deutschen Frauen in der internationalen Frauenfriedensbewegung zwischen 1892 und 1933, Bd. 1, Kassel 1986.

Lida Gustava Heymann: Erlebtes – Erschautes, Deutsche Frauen kämpfen für Freiheit, Recht und Frieden 1850–1940, Meisenheim am Glan 1972/Frankfurt a. M. 1992

Helmut Stubbe-da Luz: Emmy Beckmann (1880–1967), Hamburgs einflussreichste Frauenrechtlerin, in: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 73 (1987), S. 97–138.

Ursula Büttner: Politischer Neubeginn in schwieriger Zeit: Wahl und Arbeit der ersten demokratischen Bürgerschaft 1919–21, Hamburg 1994, S. 78–79

Anmerkungen:

[1] Bericht über die in Hamburg während der Jahre 1914–15 von Frauen geleistete Kriegshilfe, Hamburg 1916, S. 5/6.

[2] Ansprache der Alterspräsidentin Helene Lange in der 1. Sitzung der Bürgerschaft am Montag, 24. März 1919, abgedruckt in: Ursula Büttner: Politischer Neubeginn in schwieriger Zeit: Wahl und Arbeit der ersten demokratischen Bürgerschaft 1919–21, Hamburg 1994, S. 78–79, hier S. 79

Abbildungen:

Slider: Helene Lange, aus: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Helene_Lange_vor_1899.jpg

Abb. Text: Liebesgabenpackerinnen, Kriegerfrau, Staatsarchiv Hamburg, Helene Lange: s.o., Lida Gustava Heymann; Bundesarchiv.